Frohe Weihnacht und ein gutes Neues Jahr wünscht die Vorstandschaft des OGV den Mitgliedern und Gönnern
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Schnittkurs
Ausflug Weihnachtsmarkt in Kufstein
Am 30.11. machten wir unsren jährlichen Ausflug zu einem Adventsmarkt, diesmal nach Kufstein in Tirol. Bei bewölktem bis sonnigen Wetter sind wir von unserem Busfahrer bis zum Zentrum der Stadt gebracht worden. Nach kurzem Treppenaufstieg oder mit dem Schräglift erreichten wir den Burghof über der Stadt, wo man einen herrlichen Blick über diese und die Umgebung mit den Bergen hat. Die Ausstellung, teilweise im Freien oder in den Gewölben der Burg, bot eine reiche Auswahl an Handwerkskunst. Manche sind die Ausstellung mehrmals durchwandert. Die Fahrt mit dem Schräglift sollte man sich nicht entgehen lassen, wegen des tollen Blicks über die Stadt. Im Stadtzentrum bot sich die Gelegenheit zu einem weiteren Besuch eines Markts mit Adventsartikeln und Allerhand für das leibliche Wohl. Um 17 Uhr machten wir uns nach einem Tag mit vielen schönen Eindrücken wieder auf den Rückweg.
Adventsmarkt auf dem Kirchplatz am 23.11.
Am 23.11 fand am Kirchplatz beim Pavillion der alljährliche von den Pfadfindern veranstaltete Adventsmarkt statt. Bei herrlichem Herbstwetter fanden die schönen Adventskränze und Gestecke des Obst und Gartenbauvereins viel Gefallen und wurden fast vollständig verkauft. Bereits am 09.11. wurde in mehreren Gärten geschnitten um die Rohlinge für das Binden der Kränze am 16.11. zu bekommen. Viele fleissige Hände waren erforderlich um die Erzeugnisse in den Räumen bei Robert Hirtreiter in der Lindenstraße zu fertigen.
Bericht Herbstversammlung anbei
Bericht Herbstsversammlung 2019 Bericht Herbstsversammlung 2019 Zeitung
Herbstaktion mit Kindern
Am 12.Oktober 2019 veranstaltete der Gartenbauverein mit einigen Helfern wieder seine alljährliche Herbstaktion für Kinder. Das Wetter meinte es sehr gut mit den zahlreichen anwesenden Kindern und den Erwachsenen vom OGV Diesmal dankenswerter Weise im Pfadfinderheim, bzw auf dem Gelände des Pfadfinderheimes.
Auf der vorhandenen Feuerstelle wurde Stockbrot und Würstchen gebraten. Neben ein paar angebrannten Exemplaren klappte dies recht gut, so dass es nicht bei einem Backdurchgang blieb. Jeder hat so seine eigene Methode entwickelt wie man die Teigstreifen und falls gewünscht, Würstchen , auf den frisch geschnitzten Stöcken festmachen kann. Es hat allen sehr gut geschmeckt.
Vor und nach dem Essen konnte auf Stofftragetaschen jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen und diese mit Stempeln und Farbe bedrucken. Die Erwachsenen leiteten hier an falls notwendig.
Alle waren angetan von der durchgeführten Aktion, die bis auf einen Wespenstich unfallfrei ablief
Auf den Spuren der Wölfe
Im Rahmen des Ferienprogramms des SSC Straßkirchen fuhren wir am 17. August mit der Waldbahn nach Ludwigsthal. Mit einer großen Gruppe von 19 Kindern und fünf Erwachsenen haben wir uns unter fachkundiger Führung der Nationalpark-Ranger Gabi und Fred auf die Spur der Wölfe begeben.
Gut zwei Stunden nahmen sich die beiden Ranger für uns Zeit und haben uns die Lebensweise der extrem menschenscheuen Wölfe auf sehr anschauliche Weise nahe gebracht. So lernten die Kinder, dass die Wölfe über einen im Vergleich zum Menschen tausend Mal besseren Geruchssinn verfügen und sich überwiegend auf diesen verlassen. Wie die Tiere jagen, dass sie im Rudel leben und ein Rudel immer aus den beiden Elterntieren und den Kindern besteht wurde für die Kinder leicht verständlich und mit vielen Anschauungsmaterialien nähergebracht. Erst im Alter von ca. zwei Jahren müssen die Jungen das Rudel verlassen und gründen dann ein eigenes Rudel. Derzeit lebt im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebiet mindestens ein Rudel. Die genaue Zahl der Tiere kann aber nur schwer bestimmt werden, da lediglich Bilder aus Fotofallen Schätzungen zulassen. Bei den meisten, von der Bevölkerung gemeldeten vermeintlichen Wolfssichtungen handelt es sich lediglich um streunende Hunde. Selbst für Fachleute sei es, so die beiden Ranger, meist schwierig bei den meist kurzen Sichtungen festzustellen, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt.
Aber nicht nur das Leben der Wölfe, sondern auch die Einmaligkeit der weiteren im Gehege lebenden Tiere wurde den Kindern erklärt. So konnten die letzten Urpferde (die nach ihrem Entdecker benannten Przewalski-Pferde) und die die rückgezüchteten Auerochsen (Heck-Rinder) bestaunt werden.
Große Augen bekamen die Kinder auch im originalgetreuen Nachbau eines Teils der Chauvet-Höhle mit den Höhlenmalereien aus der Steinzeit, deren Alter im Original auf ca. 32 – 35 tausend Jahre geschätzt wird. Diese erst im Jahre 1994 im Süden Frankreichs entdeckte Höhle offenbarte auch bei den Erwachsenen viele Wissenslücken über das Wirken und Leben unserer Vorfahren.
Da wir im Freigehege leider keinen der drei verbliebenen Wölfe zu Gesicht bekamen, war der Besuch bei „Socke“ der große Höhepunkt. Socke war die Leitwölfin des letzten Rudels und darf seit ihrem Tode von ausgewählten Besuchern ausgiebig geherzt und gestreichelt werden.
Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck haben wir am Nachmittag die Rückfahrt nach Straßkirchen angetreten. Wir denken, dass alle Kinder nun die vielen Märchen über den Wolf richtig einordnen können und von der Wichtigkeit des Wolfes in einem intakten Ökosystem überzeugt sind.


















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